00:00:01: In der heutigen Podcast-Folge geht's um Sichtbarkeit.
00:00:12: Die Welt klopft nicht, sie scrollt!
00:00:15: Und die Frage ist nicht wie wehrt ich sichtbarer?
00:00:19: Sondern
00:00:19: wofür?!
00:00:21: Es gibt heute mehr Content als Gedanken und das ist ungefähr so elegant wenn Parfons im Duty Free Shop Tausende Flakons rund um einen einzigen Duft.
00:00:35: Sichtbarkeit ist irgendwie zur Pflicht geworden, aber Haltung scheint optional und genau dort beginnt das Problem – und vielleicht auch die Lösung!
00:00:46: Deshalb habe ich sieben Tipps für dich für bessere Sichtbarkeit.
00:00:51: Erster Tipp Wähle ein Thema nicht eine Zielgruppe.
00:00:57: Zielgruppen sind Marketing-Fantasien.
00:01:00: Beleuchtet Themen und liefere, konkrete Hilfestellung für andere – das ist viel relevanter und auch dankbarer!
00:01:08: Denn wer für alle schreibt der schreibt am Ende für niemanden.
00:01:12: Besser findet es eine Feld, dass du besser verstehst als die meisten Menschen in deinem Netzwerk.
00:01:20: Du musst doch nicht perfekt sein sondern schlicht klarer.
00:01:25: Dieses eine Thema ist deine Eintrittskarte in die Aufmerksamkeit anderer Gehirne.
00:01:33: Zweiter Tipp, vermeidet Präsenz ohne Substanz!
00:01:39: Sichtbarkeit ist notwendig schon klar aber digitale Lernbelästigung nervt und zwar alle.
00:01:46: Wähle lieber nur eine Plattform und bewirtschaften nicht halbherzig fünf Profile irgendwo gleichzeitig.
00:01:53: Und alle schauen aus wie in Österreich, würde man sagen, Agstätten.
00:01:57: Tiefisch liegt Präsenz – und Bild-Posts aber auch Videoposts erhöhen das Engagement!
00:02:03: Deswegen kümmert ich dich darum dass die Menschen auch was zu schauen bekommen.
00:02:07: Videos, Posts, Fotos alles gilt.
00:02:27: Keine Karrierehöhepunkte, das mag niemand.
00:02:30: Dieser Satz ich freue mich euch mitteilen zu dürfen der wirkt auf Leser oder User ungefähr so inspirierend wie Flughafen Musik.
00:02:40: Menschen wollen keine Beförderung Stories die interessieren sie nicht.
00:02:45: Sie wünschen sich Konfliktlösungen und Lernmomente.
00:02:49: Und dazu kommt auch noch, dass wir insgesamt stärker reagieren auf narrative Spannung als auf Statusmeldungen.
00:02:57: Die Psychologie kennt es und nennt es Negativity Bias – also unser Gehirn achtet dem nach stärker auf Probleme, Fehler und Konflikte als auf die glatte Super-Erfolgsstory!
00:03:12: Scheitert scheint also das neue Storytelling zu sein.
00:03:20: Investiere Zeit in Kommentarspalten.
00:03:23: Das lohnt sich und zwar in Kommentarspalten klarerweise anderer Menschen.
00:03:28: Sichtbarkeit entsteht selten im eigenen Wohnzimmer, sie entsteht immer in fremden Gesprächen – und damit fällst du wirklich auf!
00:03:37: Fünfter Tipp der Achtundvierzig-Stunden-Test.
00:03:42: Bevor du etwas veröffentlicht, was vielleicht auch so ein bisschen grenzwertig ist, stell dir immer die Frage.
00:03:48: Würdest du das auch in zwei Tagen noch vertreten?
00:03:51: Ist es dann auch noch relevant?
00:03:53: Wenn nicht – lass es!
00:03:56: Sechster Tipp Persönliche Stories performen besser als PR-Post.
00:04:03: Das erkennen wir sofort, wenn irgendetwas nur geschliffen ist oder was Persönliches.
00:04:08: Also linkt ihn beispielsweise Priorisiert Meaningful Interactions also Content vergeht Substanz bleibt.
00:04:17: und mein letzter und siebender Tipp Meinung ist gefragt Und zwar Beine Eine die echtes und vielleicht sogar jemand nerven könnte Denn wer niemanden stört beeindruckt auch keinen Fazit.
00:04:37: Viele verwechseln Sichtbarkeit mit Reputation und irgendwie hängen die Begriffe schon auch zusammen, aber wer gesehen werden will muss jedoch zuerst etwas haben das sich lohnt betrachtet zu werden.
00:04:50: Andernfalls wird Aufmerksamkeit zur lauten Lehre Das war's wieder mal!
00:05:00: Besuche mich doch in der Schule des Sprechens in Wien.
00:05:03: Auf LinkedIn, Instagram, Facebook singt YouTube TikTok, Clubhouse oder auf sprechen.com.